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Der Geschmack der Wässer

Der Geschmack

Die gustatorische Wahrnehmung ist der chemische Nahsinn, der der Kontrolle der aufgenommenen Nahrung dient. Aus diesem Grund befinden sich die Geschmacksorgane stets in den Körperteilen, die der Nahrungsaufnahme dienen.

Der Sinneseindruck, der gemeinhin als „Geschmack“ bezeichnet wird, ist ein Zusammenspiel des Geschmacks-und Geruchssinns gemeinsam mit Tast- und Temperaturinformationen aus der Mundhöhle.

Der Geschmackssinn in der Sinnesphysiologie hingegen umfasst nur die grundlegenden Geschmacksqualitäten, die von der Zunge wahrgenommen werden.

Interview mit Bettina Scholz auf SWR4

Rolle des Geschmacks in der Evolution

Süßgeschmack dient vor allem dem Auffinden von kohlenhydratreicher Nahrung und dient damit der Sicherstellung des Energiehaushaltes.

Salzgeschmack dient vor allem der Aufnahme von NaCl, das essentiell für Nervenfunktion, Regulation des Zellvolumens, Membrantransport und Wasserhaushalt ist.

Sauergeschmack ermöglicht die Identifizierung komplexer Nahrungsbestandteile (z.B. Fruchtfleisch) und warnt vor verdorbener Nahrung.

Bittergeschmack hilft, toxische Bestandteile in der Nahrung (Alkaloide, Bitterstoffe) zu erkennen und damit die Aufnahme giftiger Pflanzenteile zu verhindern (z.B. Strychnin).

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Bettina Scholz bei der Urkunden-Überreichung

Wassersommelier

Urkunde Bettina Scholz

Sensorik

Sensorik Zertifikat Bettina Scholz

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